Das Verständnis der theoretischen Grundlagen hinter Social Simulations hilft, die Up to You! Simulation im Klassenzimmer oder in einem Workshop einzusetzen. Simulationsbasiertes Lernen ist immersiv und erfahrungsorientiert. Die Teilnehmer*innen sind anfangs oft skeptisch gegenüber der Methode und ihrer Wirksamkeit für das Lernen von Inhalten. Es ist Aufgabe der Moderator*innen zu erklären, warum diese Methode gewählt wurde. Moderator*innen, die die theoretischen Grundlagen von Social Simulations als Bildungsinstrument verstehen, können die Vor- und Nachbesprechung der Up to You! Simulation effektiver durchführen, und tiefergehende und reflektiertere Gespräche mit den Teilnehmer*innen führen.
Eine Social Simulation ist ein Erfahrungsprozess, bei dem eine Gruppe von Teilnehmer*innen gemeinsam eine komplexe Realität erforscht. Sie ist sozial, weil sie die Teilnahme realer Menschen erfordert, die verschiedene Gruppen und Organisationen repräsentieren. Wir nennen sie eine Simulation, weil sie sorgfältig ausgewählte Strukturen und Prozesse der realen Welt darstellt. Da viele spielähnliche Mechanismen verwendet werden, ähnelt eine Social Simulation einem Serious Game mit mehreren Spieler*innen. Ähnlich sind Social Simulations aber auch einem interaktivem Theater, da ihr Ausgang offen ist, sie funktionieren ohne vordefinierte Ziele für die Teilnehmer*innen.

